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Pressemitteilung Der Arbeitskreis 68 präsentiert: Christian Heß und Christine Ott in der Galerie im Ganserhaus
Am Samstag, den 28. April eröffnet die Gemeinschaftsausstellung von Christian Heß und Christine Ott in der Galerie im Ganserhaus. Christian Heß präsentiert Zeichnungen, Lithografien und Skulpturen. Dem gegenüber setzt Christine Ott Bildkästen und Zeichnungen in Szene. Beide Künstler sind sich in ihrer Arbeitsweise ähnlich und auch die Formen- und Bildsprache ihrer Werke scheint verwandt.
Die Lebendigkeit der Arbeiten von Christian Heß und Christine Ott entsteht aus dem Zusammenspiel von Wiederholungen und den Abweichungen von der Exaktheit. Analogien treffen auf Gegensätze, ruhige Ebenen treffen auf Verwerfungen und Unregelmäßigkeiten stehen neben Regelmäßigkeiten. Linien, Raum und Schatten stoßen bei gleichzeitiger Reduktion der Formensprache aneinander. So entsteht Bewegung, Rhythmus und Melodie. Ein dynamischer Raum bildet sich heraus, der die zueinander angelegten Werke zum Wahrnehmungsexperiment werden lässt.
Christian Heß, Jahrgang 1973, stammt aus Nürnberg. Er ist gelernter Holzbildhauer und hat nach seiner Berufsausbildung bei Professor Norbert Prangenberg an der Akademie der Bildenden Künste in München studiert und mit Diplom abgeschlossen. Christian Heß lebt und arbeitet in Ullerting am Simssee. Seine Grafiken und Skulpturen basieren auf Systemen. Er spielt in seinen Arbeiten mit dem Offensichtlichen wie mit dem Versteckten und der Transformierung von der zweiten in die dritte Dimension. Oft bedarf es deshalb eines zweiten oder auch drit-ten Blickes, um den Inhalt zu erschließen.
Christine Ott wurde 1964 in München geboren. Kindheit und Jugend verbrachte sie in Italien und Belgien. Sie hat an der Kunstakademie in Brüssel bei Professor Lucien Massaert und Dany Vienne studiert. Danach folgte ein Studium in Kommunikationsdesign in München, wo die freischaffende Künstlerin auch gegenwärtig lebt. Christine Ott arbeitet vorwiegend mit Tusche und Papier. Mit Flächen oder Linien bemalt wird es in Streifen oder Rechtecke geschnitten. Diese werden dann in einem Raum unendlicher Kombinationsmöglichkeiten mehr oder weniger systematisch aneinandergereiht und aufgeklebt.
Es spricht zur Eröffnung um 18 Uhr Stefan Scherer, Kurator des AK 68. Ausstellungsdauer 29. April bis 27. Mai 2012, geöffnet jeden Donnerstag bis Sonntag von 13 bis 18 Uhr.
Wolfgang Janeczka für den Arbeitskreis 68 |